Also bitte bekommt das hier nicht in den falschen Hals. Nichts liegt mir ferne, als hier rumzuzetern oder anderes typisches Board-Newbee-Zeugs.

Wenn ich mir das jedoch so genau überlege, gibt es bisher drei mögliche Ursachen für mein Problem:
1. Meine Netzwerkeinstellungen sind nicht korrekt und die Server geben mir eine LowID, weil mein aMule von außen nicht erreichbar ist.
2. Es treten durch Fliehkräfte oder andere Leitungsprobleme Paketverluste auf, wodurch mein aMule praktisch nicht erreichbar ist.
3. Es gibt eine Liste von LowID-Netzen bei manchen Servern für dessen Nutzer automatisch LowIDs ausgegeben werden.
Schauen wir uns diese Möglichkeiten doch mal im Detail an.
zu 1.)
aMule horcht bei mir auf Ports etwas hinter Nummer 30100, was in der Ausgabe von netstat gezeigt wurde. Mein nächster Router (WLAN-Router) leitet alle Ports (sowohl UDP als auch TCP) von 30000 bis 30999 an meinen Rechner weiter. Der Router davor (wo dann auch das Kabelmodem dran hängt) leitet alle Ports (sowohl UDP als auch TCP) von 30000 bis 35000 an meinen WLAN-Router weiter.
Ein Portscan von einem 1000 km entfernten Server in einem Rechenzentrum zeigt mir die 3 offenen TCP-Ports auf meinem Rechner an (Ausgabe siehe oben). Folglich kann ich glaubich davon ausgehen, dass zumindest meine NetzwerkEINSTELLUNGEN in Ordnung sind.

zu 2.)
Der Großteil der Strecke zwischen meinem Rechner und dem Kabelmodem wird per WLAN zurückgelegt. Die Pingstatistik der letzten 30 Stunden zeigt mir auf der Strecke zwischen meinem Rechner und dem WLAN-Router in der WG quer übern Hinterhof ein Packetloss von durchschnittlich 0,09% (20 ICMP Echo Pings (56 Bytes) every 60 seconds). Von dort sind es noch ca. 5 Meter Kabel (alles vernünftig verlegt) bis zum anderen Router und von dort zum Kabelmodem.
Die Pingstatistik zum heise.de Webserver zeigt mir inkl. WLAN und dann Netz des Providesr ein Packetloss von durchschnittlich 0,94% (wieder über die letzten 30 Stunden). Dass es also durch schlechte Leitung Paketverluste im signifikanten Bereich gibt um einen ganzen Rechner "verschwinden" zu lassen, möchte ich anzweifeln. Einfach mal komplett davon abgesehen das im TCP-Protokoll und darunter liegenden IP-Protokoll eigentlich genug Fehlererkennungen drin sind um einiges (viel mehr) an Paketverlusten zu verkraften.

zu 3.)
Bleibt also noch meine Verschwörungstheorie zu untersuchen. Sicherlich kann man es als paranoid bewerten, wenn ich so eine Liste vermuten die möglicherweise konspirativ entworfen wird, nur um einige der Internetuser bösartig zu ärgern und erfahrenen Boardmembern Zeit zu stehlen, die sie nun damit verbringen müssen, meine Beiträge zu lesen.
Alternativ könnte man sich vielleicht auch einfach überlegen, dass diese Listen entworfen wurden, um eine sicherlich nicht zu unterschätzende Masse an Verbindungsversuchen zu unterbinden, die aufgrund der etwas geizigen Halten mancher Provider bezüglich öffentlichen IP-Adresse eh und je ins leere Laufen und die Serverkapazitäten deshalb unsinnig verschwenden. Wenn ich einen solchen Server schreiben sollte, würde ich so eine Liste sicherlich in Betracht ziehen, zumal sich diese relativ einfach füllen und dann an "befreundete" Server verteilen lässt.
Da ich jetzt jedoch auf die schnelle keine Sourcen des lugdunum Servers gefunden habe (gibts das Ding überhaupt im Source-Code runterzuladen?) kann ich leider nicht selbst prüfen, ob es so eine Liste tatsächlich gibt, jedoch ist es von den drei dargestellten Möglichkeiten die einzige, die bei mir tatsächlich als mögliche Ursache übrig bleibt.
Aber gut, ich hab glaubich ne Mailaddi vom Autor des Servers gefunden und werd ihm jetzt einfach mal ne Mail schreiben.