QUOTE(n1ghtmmare @ Oct 22 2005, 05:04 PM)
QUOTE(sambal-olek @ Oct 22 2005, 09:12 AM)
QUOTE(n1ghtmmare @ Oct 22 2005, 03:32 AM)
irgendwie bin Ich überrascht ... sehr sogar über diese ersten Reaktionen ... hmm , habt ihr überhaupt Multiusererfahrungen oder Kenntnisse im Bereich IT-Management ?
Ja - und weil ich darüberhinaus auch den Muli kenne halte ich den Vorschlag für unsinnig. eMule ist von seiner Natur her kein Multi-User Programm. Es macht keinen Sinn auf einem Rechner 4 Mulis mit unterschiedlichen Configs und jeweils anderen Files im Download nacheinander zu staten und 4 Mulis parallel auf einem Rechner zu starten ist ebenso sinnfrei.
Was du (möglicherweise) willst, ist ein Programmkern für den Download, der ggf. als Dienst auch im Hintergrund läuft und dazu ein multiusertaugliches GUI.
Dass man dazu den Muli komplett von grundauf neu stricken müsste sollte dir als IT-Profi klar sein und damit kennst auch die Wahrscheinlichkeit für eine derartige Umsetzung.
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Vorschlag bleibt bestehen! Und man muss den Mule NICHT von Grund auf neu stricken, hab Modifikationen im Source in 3h hinbekommen, hat aber noch nen "Schönheitsfehler" bei anderen Sprachen ausser Deutsch.
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Das sehe ich anders. Es reicht nicht die Konfig- und Temp-Dateien in ein Userverzeichnis zu legen... obwohl das quick & dirty sicher möglich wäre.
Das eigentliche Problem geht los, wenn ein Muli noch im Hintergrund weiterläuft, da sein Herrchen temporär abgemeldet ist - und ein zweiter, dritter, vierter User das gleiche macht!
Denk' mal über folgende Punkte nach (und zwar gründlich):
* welche Client-Ports verwendet die jeweilige Instanz? Das muß konfliktfrei konfiguriert werden!
* was ist, wenn mehrere solcher Rechner mit festen IPs in einem Studentenwohnheim hinter einem NAT-Router hängen... wird komplex werden!
* im übrigen: sobald mehr als drei Mulis mit gleicher IP-Adresse aber unterschiedlichen Client-Ports auftauchen werden diese von anderen gebannt, da das ein Kriterium für die Leecher-Erkennung ist.
* was passiert mit der verfügbaren Bandbreite (speziell dem Upload) und den max. Verbindungen usw. usw. ???
* Wenn da plötzlich mehrere konkurieren, müssen entweder die Maximalwerte auf den Worst-Case eingestellt werden (jeden einzelnen so begrenzen, dass in der Summe keine Limits überschritten werden) - oder es muss ein deutlich intelligenteres USS-Feature her, welches nicht anängt zu schwingen und lastabhängig ausregelt!
* Und ganz nebenbei: Falls die einzelnen User zufällig auch noch gleiche Downloadinteressen haben, sich aber wegen "Privatsphäre" nicht absprechen, dann laden mehrere Mulis die gleichen Files runter ohne voneninander zu wissen!
Welche Verschwendung von Bandbreite!
=> Dieser quick&dirty Muli wäre schwer beherrschbar und müßte sich selbst gegen mehrere gleichzeitig laufende Instanzen schützen, damit diese sich nicht gegenseitig Resourcen wegfressen und blockieren... sonst knirscht's im Gebälk!
=> Sambal Olek's Einwurf mit einer grundlegenden Überarbeitung des Konzeptes und einer Client-Server-Architektur mit permanent laufendem Dienst im Hintergrund und einer Client-GUI mit Login ist der einzig sinnvolle Weg!
Schließlich soll das Muli ja durchlaufen!
=> Ansonsten bräuchte man zumindest einen eigenen eMule-Resource-Manager, der die Resourcen (Portvergabe, Limits, etc.) unter den Clients gerecht verteilt - ähnlich wie ein Scheduler im OS das für die Rechenzeit in Multitaskingsystemen macht... Denn das Muli wird und muss immer versuchen an die Grenzen des Systems zu gehen!
Meine Meinung zu Architektur