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Full Version: Ip Endet Auf 0 = Automatisch Lowid
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bUR
Mir passiert es öfters, dass meine IP auf Null endet und ich bekomme daurch eine LowID. Kann man sich dazu nicht vielleicht etwas ausdenken, dass diese automatische Zuweisung ändert? Natürlich kann man sich neu einwählen, aber zum einen bemerke ich das nicht immer, zum anderen läuft die Einwahl über den Router, so dass auch bei den anderen die Verbindung unterbrochen würde.

Ich weiss, dass das Thema schonmal aufkam, aber da die Suchbegriffe min. 4 Zeichen haben müssen, fiel mir kein passender Term ein.
Bombwurzel
Dass mit der LowID lässt sich erklären.
IPs die auf 0 enden, kennzeichnen grundsätzlich ein gesamtes Netzwerk und dürfen eigentlich nicht für einzelne Netzwerkkomponenten/Endkunden vergeben werden. Es sind einfach keine gültigen IP-Adressen, sondern haben spezielle Aufgaben (z.B. Routing, Firewall-Einstellungen, etc.)
Hier hält sich dein Provider anscheinend nicht an geltende Konventionen. Im Normalfall dürfte dir der DHCP-Server deines Providers eine solche IP gar nicht geben können. Bis heute war ich 199%ig davon überzeugt, dass es praktisch unmöglich ist, von einem DHCP-Server eine solche IP zu erhalten.
Die LowID ist dann das Ergebnis deiner Einwahl beim EMule-Server, der solche IPs als illegal einstuft und dir deswegen ne LowID verpasst.

Wende dich an deinen Provider mit der Aussage, dass diverse Netzwerkapplikationen allergisch auf solche IPs reagieren und bitte ihn, eine solche IP-Vergabe zu unterbinden. Rede aber nicht vom Esel, sondern erwähne Online-Gaming oder VPN-Anwendungen, die du dienstlich benötigst. wink.gif
Ein guter Provider wird sich den Problem annehmen und es in Kürze lösen. Du wirst sicherlich auch nicht der Einzige sein, der damit Probleme hat.
bUR
Hast natürlich recht, aber warum vergibt der Server nicht trotzdem eine LowID? Anders als bei Nichteereichbarkeit der Ports gibt es ja keinen praktischen Grund dafür (oder ich kenne ihn nicht), ausser dass man die Leute dazu zwingen möchte, ihre IP zu wechseln.
Bombwurzel
QUOTE(bUR @ Aug 30 2004, 03:25 PM)
Hast natürlich recht, aber warum vergibt der Server nicht trotzdem eine LowID?

confused.gif
Ich denke, du hast ne LowID?

Der Server könnte dich natürlich auch komplett abweisen - so würde ich es jedenfalls tun. Frage ist, was macht der Server in diesem Fall wirklich?
SirXerxes
QUOTE(Bombwurzel @ Aug 30 2004, 05:23 PM)
Die LowID ist dann das Ergebnis deiner Einwahl beim EMule-Server, der solche IPs als illegal einstuft und dir deswegen ne LowID verpasst.
[right][snapback]386941[/snapback][/right]

Falsch. LowID kommt in dem Fall nicht zu stande, weil etwas illegal ist, sondern einfach deshalb, weil die IP<->ID Umrechnung dort ein "Problem" hat.

IP 255.255.255.0 = ID 16777215; somit fallen alle *.*.*.0 IP's in den Bereich der ID's, die für LowID reserviert sind. Und da Clients und Server nicht unterscheiden können, ob man eine echte LowID oder eine "unechte" LowID hat, funktioniert diese halt wie jede andere LowID.
Bombwurzel
na gut smile.gif

wie die ID-Berechnung funktioniert, weiss ich nicht - hat mich eigentlich auch nie wirklich interessiert

jedenfalls sollte er vom Server ne LowID bekommen - ob er dabei die LowID nun berechnet oder einfach vergeben hat, spielt doch im Endeffekt keine Rolle, oder?
sauberesocke
Das ist ein mathematisches Problem:
IP = A.B.C.D / ID = A + 256*B + 256*256*C + 256*256*256*D
Ab 16777216 gibt es eine hohe ID. Dies ist 256*256*256 und würde somit der kleinsten IP 0.0.0.1 entsprechen.
Wie Du sehen kannst, ist die letzte Zahl der IP mit der kleinsten ID multipliziert schonmal ein riesiger Anteil der HighID. Wenn Du dies weglässt, erhälst Du eine rechnerische ID von höchstens 255 + 256*255 + 256*256*255 = 16777215 (IP = 255.255.255.0) und somit um 1 kleiner als die kleinste HighID.
Es gab hierzu auch mal einen Thread im englischen Bereich. Lugdunummaster meinte, daß es bei einer LowID kaum Nachteile geben würde und die anzahl der Betroffenen zu gering sei um das Protokoll komplett zu ändern.

//Edit:
Bin mal wieder viel zu langsam.
schmu
QUOTE(sauberesocke @ Aug 30 2004, 04:53 PM)
Es gab hierzu auch mal einen Thread im englischen Bereich.


da wink.gif
SurfinJunglist
QUOTE(Bombwurzel @ Aug 30 2004, 04:23 PM)
IPs die auf 0 enden, kennzeichnen grundsätzlich ein gesamtes Netzwerk und dürfen eigentlich nicht für einzelne Netzwerkkomponenten/Endkunden vergeben werden. Es sind einfach keine gültigen IP-Adressen, sondern haben spezielle Aufgaben (z.B. Routing, Firewall-Einstellungen, etc.)

Was ist das denn für ein Mist?
Informier Dich mal über subnetting/supernetting. wink.gif
Einige alte Geräte wurden so gebaut, allerdings sollte es dieses Problem heute nicht mehr geben, vor allem Windowskisten ist sowas völlig egal, die beachten nichtmal die Regel, daß das erste und letzte Netz bei subnetting nicht benutzt wird.

192.168.0.32/27 ist Netzwerk
192.168.0.63/27 ist Broadcast

172.16.4.0/22 ist Netzwerk
172.16.7.255/22 ist Broadcast
172.16.7.0/22 ist normale Host-IP
172.16.6.0/22 ist normale Host-IP
172.16.5.0/22 ist normale Host-IP

P.S.
Ich hoffe ich hab mich auf die Schnelle nicht verrechnet.
Bombwurzel
Hast ja Recht, SurfinJunglist. Mit eintsprechend verbogener Subnetmask ist nahezu alles möglich. Aber ein Netzwerk soll auch noch administrierbar sein.

Kann jetzt nur für meinen Provider reden - der veranstaltet nicht solchen Quark, ich hab ne ordentliche Subnetmask zum Internet. whistling.gif
Cybermage
QUOTE(Bombwurzel @ Aug 30 2004, 06:27 PM)
Aber ein Netzwerk soll auch noch administrierbar sein.
[right][snapback]386990[/snapback][/right]

und ich denke da sind wir uns einig, dass man deshalb auch in nem ordentlichen netzwerk keine x.x.x.0 vergibt wink.gif
wir haben nämlich auch 137.250.40.0/21
schmu
mal was anderes
was macht ihr mit denen die mit 0. anfangen ?
ich filter die alle raus, sind nicht wenige...
biberl
QUOTE(Bombwurzel @ Aug 30 2004, 04:27 PM)
Hast ja Recht, SurfinJunglist. Mit eintsprechend verbogener Subnetmask ist nahezu alles möglich. Aber ein Netzwerk soll auch noch administrierbar sein.

Kann jetzt nur für meinen Provider reden - der veranstaltet nicht solchen Quark, ich hab ne ordentliche Subnetmask zum Internet.  whistling.gif
[right][snapback]386990[/snapback][/right]


Das muß nichts spezielles sein!

Maske: 255.255.0.0
Netz: 92.134.0.0
-->
Broadcast: 92.134.255.255
2^16 - 2 Adressen (Broadcast und Netz sind schon weg)
von 92.134.0.1 bis 92.134.255.254
-->
92.134.10.0 ist eine ganz normale IP-Adresse in einem Class B Netz.
bUR
Also, ich habe mal beim Provider angefragt, und er sagte, es sei nicht prinzipiell falsch IPs die auf Null enden zu vergeben. So wie er schreibt, ist es also ein Fehler im ed2k-Protokoll, das mit solchen IPs aufgrund der ID-Berechnung nicht klarkommt.

Hier die Antwort:
QUOTE
> IPs die auf Null enden, dürften doch eigentlich gar nicht an den
> normalen Nutzer vergeben werden, oder?

Nicht ganz richtig, denn es kommt auf die Kombination
ip-addresse/netzwerkmaske an: angenommen, der Provider hat ein
Einwahlgerät, an dem 510 User gleichzeitig
eingewählt sein können.

Der Provider kann dann als IP-Pool aneinander hängende Netze mit
jeweils 255 Ip-addressen nutzen, z.B. 192.168.0.0-192.168.1.255, bzw.
192.168.0.0 255.255.254.0 oder in einer anderen Notation 192.168.0.0/23.

Befindet man sich in einem LAN, z.B. Ethernet, bezeichnet die unterste
Addresse 192.168.0.0 ist die Netzwerk-Addresse, oder Basisadresse des
Netzes, und die 192.168.1.255 wäre die Broadcast-Addresse.

In obigen Beispiel kann, auch in einem LAN, ohne weiteres die
192.168.1.0 an einen User vergeben werden.

Üblicherweise wird bei der Einwahl über Analog/ISDN/DSL aber ein
Punkt-zu-Punktverbindung hergestellt. Die Netzwerkmaske ist dort
255.255.255.255 oder /32. Somit ist pronzipiell jede Addresse zwischen
0.0.0.0 und 223.255.255.255 legal. IP-Addressen darüber sind für
IP-Multicast reserveriert ...

> Trotzdem habe ich schon mehrmals eine solche bekommen, was diverse
> Programme dann beanstandet haben.

Das ist ein Problem der Programme: An den auf Null endenden Addressen
ist nur was besonderes, wenn sie in Kombination mit der Netzwerkmaske
die Basisaddresse eines Netzes darstellen.
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