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Full Version: Uploadslots (fast) "zufällig" Verteilen!
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wuestenbrot
Hallo,
bevor ich beginne, möchte ich die beiden naheliegendsten fragen, die einem beim lesen des topititels einfallen, vorweg beantworten:

1. Ja, ich meine das ernst!
2. Nein, ich bin nicht auf drogen und heute auch nicht zu lange in der sonne gewesen!

Nun zur sache:
Ich hatte gestern eine ausführliche diskussion unter freunden über SUQWT (wen dieses thema interessiert, kann ja mal in diesen thread reinschauen - hier spielt das keine rolle mehr).
Es wurde deutlich, dass sich diejenigen, die emule nur temporär nutzen, sehr benachteiligt fühlen. Obwohl ich als "dauernutzer" natürlich anfänglich dagegengehalten habe, mußte ich am ende doch zugestehen, dass das wartelistensystem mit seinen relativ langen startphasen die beiden gruppen (dauernutzer<->temporärnutzer) doch sehr ungleich behandelt.
Nun, so ist nun mal ein wartelistensystem - aber es geht auch anders:

Wie wäre es, wenn emule einen freiwerdenden uploadslot unter den wartenden verlosen würde?

Das hört sich jetzt abwegig an. ich weiss...

Was ist mit wartezeit?
Was ist mit credits?
Was ist mit Upload-prios?

Wartezeit:
Das ist einfach - je länger du da bist, an desto mehr verlosungen nimmst du teil tongue.gif .
[EDIT] Für die bewertung hat wartezeit ansonsten keine weiter bedeutung [/EDIT]

Credits:
Die faktoren können wie bisher verwendet werden. Sie dienen zur steigerung der chancen.
Um beim "verlosungs-bild" zu bleiben: Jemand ohne credits hat einen ball in der trommel - einer mit credits bis zu 10.

Upload-prios:
Werden ebenfalls wie credits entsprechend auf die chancenvergabe angerechnet.



Verlosung:


Zunächst einmal ist das ganze nicht sooo zufällig, wie es auf den ersten blick aussieht.
Wie bei jeder statistik und jeder umfrage ist es die masse, die entscheidet ob das ergebnis willkürlich oder doch repräsentativ ist.

Gehen wir einmal davon aus, dass

- jede quelle im schnitt mit 12kB/s hochlädt -> 4 slotts a' 3kB/s
- immer 5.400kB *)hochgeladen werden (ist trotz full-chunks-ul ca. der schnitt in meinen stats)
- somit pro slot und stunde 2 personen bedient werden ( 5.400kB:3kB/s = 1.800s = 30min )
- jeder user im schnitt bei 1000 quellen ansteht

ergibt das: 4 * 2 * 1000 = 8.000 verlosungen pro stunde.
Sind wir da nicht in der größenordnung einer "repräsentativen" umfrage? - ich denke schon!
Das ist der eigentliche knackpunkt an der geschichte.
Vielleicht kann ja jemand, der sich in wahrscheinlichkeitsrechnung gut auskennt ein paar worte dazu sagen. flowers.gif

---------------------------------------

Fakt ist auf jeden fall:

-das system ist "gerecht", da alle die gleichen chancen haben
-die dl's starten unmittelbar ohne lange anlaufzeiten und sind konstant bis zum schluss (heisst nicht gleichmäßiger speed!).
-SUQWT wird unnötig.
-Temporär-nutzer haben keine nachteile gegenüber dauernutzern. Sie sind nur stärker vom zufall abhängig.


Noch immer so abwegig?
schmu
warum einfach wenns auch kompliziert geht oder wo is da der sinn?

lass sie doch tictactoe spielen, der gewinner kriegt alles
Limette
Das ist sicherlich im Ausgangszustand ein sinnvoller Weg Uploadslots zu verteilen, man muss nur dem Zufall vertraunen (würde der Statistiker sagen). Man kann dabei sogar Credits mit einbeziehen (ist dann als ob man bei einer Lotterie mehr Lose gekauft hat). Hast du aber Glück gehabt und bist "früh" drann gekommen kanst du auch früher wieder in die Warteschleife, hast also dann gleich wieder die Chance aufs große Los, das ist dann unter Umständen schon nicht mehr so fair, man müsste mal einen Simulator dafür schreiben. Wenn z.B. 25% der Slots per Zufall vergeben würden wäre ich voll dafür.
Drangon
Ich sehe den Sinn des ganzen nicht so ganz, weil SUQWT den angepeilten Zweck besser erfüllt. Die Dauernutzer/Temporärnutzer-Probleme wird das nicht lösen, weil du immer noch von der Wartezeit ausgehst. Statistisch gesehen haben immer noch diejenigen mit hoher Wartezeit (also Dauernutzer) hohe Chancen, während bei SUQWT jeder gleichberechtigt ist, denn jeder ist pseudo-Dauernutzer.

Ein weiteres Gegenargument ist, dass eine faire und effiziente Implementation des Zufallsalgorithmus nicht ganz einfach ist... (bzw. sehr viel CPU-Leistung verlangt).

Limette
QUOTE
Ein weiteres Gegenargument ist, dass eine faire und effiziente Implementation des Zufallsalgorithmus nicht ganz einfach ist... (bzw. sehr viel CPU-Leistung verlangt).

Nein ein faires Verfahren ist sogar sehr simpel und keineswegs CPU-Intensiv. Du nimst die Warteschleife wie sie ist, darin hat jeder eine bestimmte Anzahl Punkte zum Zeitpunkt der Verlosung des Slots gesammelt, du zählst nun einfach alle Punkte zusammen, läst eine Zufallszahl zwischen O und 1 Ziehen, multiplizierst das mit der Gesamtpunktzahl, hast so eine Zufallszahl die irgendwo in die Punktzahl Warteschleife verweist, du beginnst von neuem durch die Warteschleife zu addieren, ist die Punktzahl irgendwann erreicht hast du deinen Kandidaten.

z.B. Warteschleife:
1. Klaus 123 Punkte
2. Jutta 77 Punkte
3. Fritz 19 Punkte
4. Sabine 11 Punkte
5. Benjamin 1 Punkt
Gesamt: 231 Punkte * Zufallszahl (z.B. 0,73) = 168
Durchzählen:
0 + Klaus(123) = 123 ist kleiner als 168 Kandiat noch nicht erreicht!
123 + Jutta(77) = 200 ist größer als 168 Kandiat ereicht! Jutta ist die Gewinnerin
wuestenbrot
QUOTE (Limette)
...Hast du aber Glück gehabt und bist "früh" drann gekommen kanst du auch früher wieder in die Warteschleife, hast also dann gleich wieder die Chance aufs große Los, das ist dann unter Umständen schon nicht mehr so fair...
...wie definierst du fair? - Jeder kann das glück haben.
Bei der anzahl von versuchen dürfte die streuung doch relativ gleichmäßig (=gerecht) ausfallen.


QUOTE (Drangon)
Ich sehe den Sinn des ganzen nicht so ganz, weil SUQWT den angepeilten Zweck besser erfüllt...  ...während bei SUQWT jeder gleichberechtigt ist, denn jeder ist pseudo-Dauernutzer.
Weisst du wirklich wie SUQWT funktioniert?
QUOTE
...eine faire und effiziente Implementation des Zufallsalgorithmus nicht ganz einfach ist... (bzw. sehr viel CPU-Leistung verlangt).
Das ist nicht so kompliziert.
Stell dir eine perlenkette vor. Jeder (w)artende hat eine bestimmte anzahl von (p)erlen (abhängig von credits und ul-fileprios).
Diese werden nun aufgefädelt - also in reihe gebracht (erst die 3(p) von w(1), dann die 8(p) von w(2), dann 2(p) von w(3), dann 12(p) von w(4),... usw).
Ergibt in der Summe eine kette von bestimmter länge.
Nun wird per zufallszahl eine bestimmte kettenposition ermittelt und nachgeschaut, wessen perlen sich dort befinden.
Das geht ratz-fatz und die CPU-last hierfür ist verglichen zur ständigen aktualisierung von QR's (was ja dann wegfällt) fast null.

[EDIT] Hat sich jetzt mit Limette überschnitten - die ansätze sind aber gleich[/EDIT]
Limette
QUOTE (wuestenbrot @ Aug 3 2004, 11:11 PM)
QUOTE (Limette)
...Hast du aber Glück gehabt und bist "früh" drann gekommen kanst du auch früher wieder in die Warteschleife, hast also dann gleich wieder die Chance aufs große Los, das ist dann unter Umständen schon nicht mehr so fair...
...wie definierst du fair? - Jeder kann das glück haben.
Bei der anzahl von versuchen dürfte die streuung doch relativ gleichmäßig (=gerecht) ausfallen.

Na ja die "reinen Schule des Zufalls" ist das mit den Gewichtungen nicht mehr. Die "reine Schule" wäre jeder nur ein Kr... ups eine Perle - sprich Faktoren wie Wartezeit, Credits etc. spielen keine Rolle. Wartezeit würde sich nur so auswirken das du wenn du kein Glück hast, du bei der nächsten Verlosung immer noch dabei bist (aber ggf. Neue hinzugestossen sind, und Glückliche die schon ausserwählt waren sich wieder einreihen).
wuestenbrot
@ Limette

Ich hatte nicht vor wartezeit in irgendeiner form einfliessen zu lassen.
Wer länger ansteht, nimmt an mehr verlosungen teil -sonst nichts.

Und alles dem zufall überlassen will ich ja auch gar nicht.
Drangon
QUOTE (Limette @ Aug 3 2004, 11:07 PM)
Nein ein faires Verfahren ist sogar sehr simpel und keineswegs CPU-Intensiv.

Was du beschreibst ist genau das Verfahren an das ich gedacht hatte (Roulette-Rad-Selektion).

Wenn ich eine Queue von hm... sagen wir 5000 habe, dann gehe ich als erstes alle 5000 durch und addiere deren Punktestand. Fünftausend Additionsoperationen. Wenn ich jetzt pech habe kommt bei der Zufallszahl etwas nahe 1 raus, also nochmal die ganze Queue durchklabastern.

Aww... Okay. Den Punkt nehme ich zurück. Was sind schon 10.000 Additionen bei mehreren tausend FLOPS... falsches Größenordnungsverständnis.

QUOTE (wuestenbrot @ Aug 3 2004, 11:11 PM)
QUOTE (Drangon)
Ich sehe den Sinn des ganzen nicht so ganz, weil SUQWT den angepeilten Zweck besser erfüllt...  ...während bei SUQWT jeder gleichberechtigt ist, denn jeder ist pseudo-Dauernutzer.
Weisst du wirklich wie SUQWT funktioniert?

Save Upload Queue Waiting Time. Das sagt doch eigentlich schon alles. Die Wartezeit die man in der Queue verbracht hat wird beim entsprechenden Client im Creditfile vermerkt. Verlässt man nun die Warteschleife und kommt später wieder (egal ob man selbst oder die Quelle abgeschaltet hat), wird die Wartezeit wieder aus dem Creditfile ausgelesen. Aus Wartezeit, Credits und FilePrio werden dann die Punkte neu berechnet und man wird an den entsprechenden Platz der Queue einsortiert. Wenn man schließlich etwas von der Quelle downgeloaded hat, wird die Wartezeit verringert und zwar proportional zur erhaltenen Datenmenge (so dass ein Chunk einem Reset auf 0 entspricht, ein halber der halbierung der gespeicherten Wartezeit, etc.).
So kommen auch nicht-Dauernutzer an Chunks, womit der einzige wirkliche Nachteil der Temporärnutzer eliminiert ist. Selbstverständlich bekommen die Dauernutzer trotzdem mehr, aber das ist IMO nur gerecht so.

Ich schätze die ganzen anderen Vorteile, die bereits im ursprünglichen Thread in der CodeSnippets Sektion genannt wurden, kennst du mittlerweile, aber ich verstehe die Nachteile nicht. Releaser können es ja einfach ausschalten.

QUOTE
Ich hatte nicht vor wartezeit in irgendeiner form einfliessen zu lassen.
Wer länger ansteht, nimmt an mehr verlosungen teil -sonst nichts.

Nach deiner Anfangsaufstellung mussich für 8000 Verlosungen eine Stunde anstehen. Bei einer Queue von 5000 hat man pro Versuch eine Chance von 1/5000 = 0,0002 (wenn man Credits außer acht lässt. Aber wenn man bei einer Quelle keine Credits hat, was bei 1000 Quellen nicht unwahrscheinlich ist, ist man noch schlechter dran, also gleicht sich das aus). In einer Stunde hat man dann etwa 0,0002 * 8000 = 1,6 mal das Glück 5400kb zu bekommen, was nicht mal ein Chunk ist. Als Noob ohne Credits stehe ich dann noch länger als bei SUQWT da bis ich meinen ersten Chunk habe...

Nun, in einer Sache hast du recht: Dauernutzer würden nicht mehr übermäßig bevorteilt. Allerdings würden sie auch nicht angemessen für ihre Onlinezeit (in der sie ja schließlich auch uploaden) belohnt. Mit Credits ist schließlich bei 10 schluss, und auch nicht jeder möchte etwas aus meinem Share.

P.S. Wenn ich ob der späten Stunde irgendwelche wirklich offensichtlichen Tatsachen übersehen habe, weist mich morgen darauf hin... *gähn*
wuestenbrot
QUOTE (Drangon @ Aug 4 2004, 03:04 AM)
...Die Wartezeit die man in der Queue verbracht hat wird beim entsprechenden Client im Creditfile vermerkt. Verlässt man nun die Warteschleife und kommt später wieder (egal ob man selbst oder die Quelle abgeschaltet hat), wird die Wartezeit wieder aus dem Creditfile ausgelesen.
Nun, das ist SUQWT wie es in einigen mods praktiziert wird. Wenn es in dieser form aber in der offiziellen übernommen würde, müßte man es auch an SUI knüpfen um betrügereien zu verhindern. Das wird aber AFAIK von den DEV's abgelehnt, weil es große teile des ed2k-netzes ausschließt.
Ein diesbezüglich akzeptables SUQWT-light, dass einfach den status beim beenden festhält benachteiligt aber temporärnutzer, wie ich ja im anderen thread schon erklärt habe.
Wir sollten die diskussion über SUQWT aber auch dort führen.

QUOTE
Nach deiner Anfangsaufstellung mussich für 8000 Verlosungen eine Stunde anstehen. Bei einer Queue von 5000 hat man pro Versuch eine Chance von 1/5000 = 0,0002 (wenn man Credits außer acht lässt. Aber wenn man bei einer Quelle keine Credits hat, was bei 1000 Quellen nicht unwahrscheinlich ist, ist man noch schlechter dran, also gleicht sich das aus). In einer Stunde hat man dann etwa 0,0002 * 8000 = 1,6 mal das Glück 5400kb zu bekommen, was nicht mal ein Chunk ist. Als Noob ohne Credits stehe ich dann noch länger als bei SUQWT da bis ich meinen ersten Chunk habe...

Das ist so nicht ganz richtig.
Man kann für kalkulationen nicht von nur 1000 quellen ausgehen und gleichzeitig volle 5000er queques annehemen - wie sollen die den voll werden?
Nein, wir haben hier im schnitt natürlich auch eine 1:1-verhältnis (kann logischerweise auch gar nicht anders sein).
Folglich haben wir pro versuch auch eine chance von 1/1000 = 0,001.
Also auch 0,001 * 8000 = 8,0 mal das glück 5400kB zu bekommen...

Ich glaube, man braucht da nicht weiterzurechnen. Es wird (natürlich!) wieder die durchschnittlich angesetzte uploadgeschwindigkeit als durchschnittliche downloadgeschwindigkeit herauskommen.
1:1 eben - wie immer.

Aber eben mit dem unterschied, dass die anlaufphasen wegfallen und somit lange laufzeiten weniger vorteile bringen.

QUOTE
...Dauernutzer würden nicht mehr übermäßig bevorteilt. Allerdings würden sie auch nicht angemessen für ihre Onlinezeit (in der sie ja schließlich auch uploaden) belohnt...
Das ist unsinn!
Sie werden exact angemessen belohnt - wie jedermann bei diesem system.
(wahr wohl die müdigkeit... tongue.gif )
TheRunner
wie soll eine verlosung ablaufen heißt das, man meldet sich bei dem client von dem man was haben will dieser speichert einen dann und sagen wir mal alle 3-5stunden findet eine verlosung stat ????

der rest ist für mich soweit ganz einleuchtend.
ich steh dem ganzen auch recht positiv gegenüber weil er neuen leuten eine bessere chance gibt.

wenn man es geschickt implementiert könnte man auch verwaltungsaufwand der quellen abfrage reduzieren da man sich einmal anmeldet und nur noch über einen ip wechsel die quelle informiert. bzw. neu vorbei schaut wenn die quelle ne neue ip hat. das könnte man aber etwas umgehen in dem die quelle die in der trommel befindlichen anfragen informiert. und durch die overhead einsparung lässt sich wieder ein höherer upload realisieren und es können die clients schneller bedient werden.
wuestenbrot
QUOTE (TheRunner @ Aug 4 2004, 12:03 PM)
wie soll eine verlosung ablaufen heißt das, man meldet sich bei dem client von dem man was haben will dieser speichert einen dann und sagen wir mal alle 3-5stunden findet eine verlosung stat ????
Im prinzip ja.

Es läuft eigentlich ab wie bisher - nur stellt man sich nicht in eine warteschlange (da es ja keine feste reihenfolge gibt) sondern betritt praktisch ein wartezimmer.
Sobald ein slot frei wird (nicht alle 3-5 stunden sondern eher alle 5-10min - hängt von der bandbreite ab, siehe mein beispiel) wird unter den wartenden verlost.
Sollte der winner nicht zu erreichen sein, bekommt den slot halt der nächste.

QUOTE
... einmal anmeldet und nur noch über einen ip wechsel die quelle informiert. bzw. neu vorbei schaut wenn die quelle ne neue ip hat. das könnte man aber etwas umgehen in dem die quelle die in der trommel befindlichen anfragen informiert...
Da gibts es keinen unterschied zur gängigen praxis.
Auch da könnte seltener nachgefragt und overhead gespart werden.
Aber man will ja schon, dass die anfrager wirklich da sind und nicht nur kurz vorbeischauen. Daher macht regelmäßiges nachschauen um quellenhügfen zu unterbinden schon sinn.
seppl12
sorry wuestenbrot, hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, da dein Eingangspost schon einer Fehleinschätzung unterliegt.

QUOTE
Credits:
Die faktoren können wie bisher verwendet werden. Sie dienen zur steigerung der chancen.
Um beim "verlosungs-bild" zu bleiben: Jemand ohne credits hat einen ball in der trommel - einer mit credits bis zu 10.

Upload-prios:
Werden ebenfalls wie credits entsprechend auf die chancenvergabe angerechnet.

Wenn du am Bewertungssystem nichts änderst, wird sich über 24h bei deiner Verlosung gegenüber dem jetzigen System der Warteschlange nichts ändern. Da brauch ich keine komplizierten Verteilungsfunktionen konstruiern, das ist einfache Statistik.

Daher ist deine Kernaussage in diesem Zusammenhang
QUOTE
Fakt ist auf jeden fall, dass das system "gerecht" ist, da alle die gleichen chancen haben.

nicht haltbar.
Drangon
QUOTE (wuestenbrot @ Aug 4 2004, 06:35 AM)
Das ist so nicht ganz richtig.
Man kann für kalkulationen nicht von nur 1000 quellen ausgehen und gleichzeitig volle 5000er queques annehemen - wie sollen die den voll werden?

Urks. Da war der fundamentale Logikfehler den ich im P.S. nicht finden konnte...

Naja. Irgendwie geht es mir immer noch gegen den Strich, dass die Leute die lange warten nur eine marginal bessere chance haben an einen Chunk zu kommen als Leute die sich gerade erst angestellt haben (auch wenn's mir als Temporärnutzer vermutlich sogar Vorteile bringen würde) - wie würdest du dich in so einer Supermarktschlange fühlen...?

Ansonsten hast du alle meine Einwände entkräftet. cool.gif

Wenn ich mich recht erinnere, hatte MLDonkey sogar irgendwann mal eine Zufallsqueue, ich weiß aber nicht mehr warum das geändert wurde.

Ansonsten bleibt bei dem System nur noch, darauf zu achten, dass ein Zufallsgenerator mit uniformer Verteilung benutzt wird.
wuestenbrot
QUOTE (seppl12 @ Aug 4 2004, 02:02 PM)
Wenn du am Bewertungssystem nichts änderst, wird sich über 24h bei deiner Verlosung gegenüber dem jetzigen System der Warteschlange nichts ändern. Da brauch ich keine komplizierten Verteilungsfunktionen konstruiern, das ist einfache Statistik.

Ziel ist nicht eine änderung des bewertungssystem im sinne von "entmachtung" des CS (darüber können wir auch gern diskutieren, ist aber nicht inhalt dieses threads).

Ziel ist reduzierung der langen anlaufphasen !
Mir geht es nicht um neueinsteiger sondern um neustarter.

Vielleicht liest du dir das unter diesem gesichtspunkt doch einmal durch...
seppl12
o.K., du verstehst es nicht oder ich. In deinem Eingangspost steht doch, das du bei der "Verlosung" oder "Ziehung" der uploadslots keine Gleichverteilung der clients in der Warteliste hast, sondern gewichtet nach dem bisherigen Bewertungssystem. Und sei versichert, da kommt über einen representativen Zeitraum nichts anderes raus wie bisher.

QUOTE
Ziel ist reduzierung der langen anlaufphasen !

Auch daran ändert sich nichts. Denn was du machst, ist lediglich die uploadslots "zufällig" umverteilen. In der Summe bleibt alles beim Alten. Wenn ein user bisher aufgrund des Bewertungssystem in der ersten eMulestunde an 4 uploadslots (fiktive Zahl) gekommen ist, dann kommt er mit deinem Verlosungsystem auch an 4 uploadslots, aber halt von "zufällig" ausgewürfelten clients. Der Zufall ist eben mit dem alten Bewertungssystem gewichtet, da kommt dann stistisch gesehen nichts anderes bei raus.
wuestenbrot
@ seppl12

Gewichtung selbstverständlich ohne anrechnung von wartezeiten (also nur credits und prios) - ich denke, da liegt das Mißverständnis.
seppl12
QUOTE (wuestenbrot @ Aug 4 2004, 01:46 PM)
Gewichtung selbstverständlich ohne anrechnung von wartezeiten (also nur credits und prios) - ich denke, da liegt das Mißverständnis.

Naja, die Wartezeit ist nicht der dominierende Faktor in meiner uploadqueue. Im Gegenteil. Nur über die Wartezeit kommen hin und wieder auch clients ohne Credit in einen uploadslot. Vernachlässigst du bei einer "Einzelziehung" die Wartezeit, reduzierst du die Wahrscheinlichkeit der clients ohne Credit, an einen uploadslot zu kommen.

Also wieder kontrapunktiv, um an seltenen oder vollständige files ranzukommen.
Drangon
QUOTE (seppl12 @ Aug 4 2004, 02:10 PM)
Naja, die Wartezeit ist nicht der dominierende Faktor in meiner uploadqueue.

Komisch. Bei mir schon...

Die Wartezeit bestimmt wann jemand dran kommt. Die Credit- und Prioritätswerte sind nur ein Gewichtungsfaktor. Wenn man keine Wartezeiten berücksichtigt, dann sind die Anstehenden gleichberechtigt.
Jetzt wird derjenige der mit dem Download drankommt nicht mehr nach Wartezeit sondern zufällig ausgewählt - unter den selben Gewichtungsfaktoren (Credits, Priorität), die auch das normale System hat.

QUOTE
Nur über die Wartezeit kommen hin und wieder auch clients ohne Credit in einen uploadslot.


Clients ohne Credits haben genauso die Chance dranzukommen, sogar eine höhere als in der normalen Warteschleife, wo sich die Leute mit Credits ja nach einer Weile immer ganz oben befinden und eine ganze Weile lang keine anderen mehr bedient werden.
wuestenbrot
QUOTE (seppl12 @ Aug 4 2004, 04:10 PM)
...Naja, die Wartezeit ist nicht der dominierende Faktor in meiner uploadqueue.
Ähmm, was für einen mod nutzt du?
QUOTE
...Vernachlässigst du bei einer "Einzelziehung" die Wartezeit, reduzierst du die Wahrscheinlichkeit der clients ohne Credit, an einen uploadslot zu kommen.

Also wieder kontrapunktiv, um an seltenen oder vollständige files ranzukommen.
?? Sorry, aber ich kann das nicht nachvollziehen.
Wenn du mich nicht gequotet hättest, würde ich annnehmen, du hättest versehentlich im falschen thread gepostet. confused.gif

-

[EDIT]Unklar ausgedrückt scheine ich mich nicht zu haben, wenn ich das von Drangon lese...[/EDIT]
seppl12
QUOTE (Drangon @ Aug 4 2004, 02:55 PM)
QUOTE (seppl12 @ Aug 4 2004, 02:10 PM)
Naja, die Wartezeit ist nicht der dominierende Faktor in meiner uploadqueue.

Komisch. Bei mir schon...

Hast du das CS deaktiviert? Dann ja!

Oder verwechselst du Wartezeit (in der Spalte "betrat Warteschlange" zu sehen) mit den Wartelistenpunkte, die für die Zuweisung eines uploadslots maßgebend sind?

Wenn ihr die Gewichtung nur auf die Bewertung (Credit, Prio) aufbaut, ohne Berücksichtigung der Wartezeit, wird die Slotvergabe noch mehr vom CS dominiert sein. Und das kann nicht unser Interesse sein.

Berücksichtigt ihr die Wartezeit, d.h., letztendlicht eine Gewichtung, die mit den Wartelistenpunkt identisch ist, seit ihr wieder am Anfang. Ihr habt lediglich die Methode geändert!

Seid gewiss, ich hab mir schon mehr wie einen Gedanken über das Bewertungssystem gemacht, um es ausgewogener zu gestalten. Modelle entworfen, Fallstudien durchgespielt. Letztendlich bin ich immer wieder zu dem Schluß gekommen, das es einfach nur anders ist und andere Nachteile mit sich bringt. Daher möchte ich Ornis Verantwortung für das ed2k Netz nicht mal geschenkt bekommen.
Drangon
Nein, CS ist aktiviert. Und verwechselt habe ich auch nichts.

Wartezeit ist nun mal einfach der dominierende Faktor (es sei denn du hast eine andere Definition davon, was dominierend bedeutet).

Wartelistenpunkte = Sekunden_gewartet * Credits * Dateipriorität

Wenn man das so sieht, könnte man meinen alle drei Faktoren wären gleichgestellt, aber da Credits und Dateipriorität nur einen sehr kleinen Einfluss (maximal eine verzehnfachung der anderen Werte bei den Credits z.B.) haben, die Wartezeit aber bis zu mehreren Tagen betragen kann, hat diese den größten Einfluss auf das Ergebnis.

QUOTE
Wenn ihr die Gewichtung nur auf die Bewertung (Credit, Prio) aufbaut, ohne Berücksichtigung der Wartezeit, wird die Slotvergabe noch mehr vom CS dominiert sein. Und das kann nicht unser Interesse sein.

Lies dir am besten nochmal durch wie die gewichtete Zufallsvergabe funktioniert. Es stimmt schon, dass jemand der einen Creditwert von 10 hat auch zehnmal größere Chancen hat dranzukommen, aber die Chancen für jemanden ohne Credits an einen Slot zu kommen erhöhen sich ebenfalls drastisch. Bei Berücksichtigung der Wartezeit steigen Leute mit Credit automatisch an anderen vorbei und kommen zwangsläufig vor denen dran. Das kennst du doch sicher. Wenn man mal auf Warteschlangensicht schaltet sind die ersten 10-50 Slots immer von Leuten besetzt die Credits haben, und die kommen vor allen anderen dran. Wenn man jetzt aber eine Zufallsnummer zieht, haben diese Leute lediglich eine gute Chance dranzukommen, aber genausogut kann jemand ganz ohne Credits drankommen, was dann häufiger geschähe als beim normalen System.
wuestenbrot
@ seppl12

Du hast recht, die gewichtung des creditsystems sowie der ul-prios habe ich nicht angetastet. Rein von der wahrscheinlichkeit ändert sich also nichts.
Das war aber auch gar nicht das ziel!

Lies es dir vielleicht nochmal in ruhe durch.

der vorteil liegt einfach darin, dass, egal wann du dazustößt, deine chancen immer gleich sind - ab der ersten minute.
Du kannst emule mal kurz für ein paar stunden ausmachen um deine fp zu defragmentieren. Sobald du wieder einschältst, bist du voll dabei -auch ohne SUQWT.


@ Wo bleiben den die wahrscheinlichkeits-mathematiker?
Mich würde interessieren, wie groß bei dem angegebenen beispiel die chancen stehen, dass ein wert vom durchschnittswert abweicht.
Wie groß ist z.b. die wahrscheinlichkeit, dass man nur 80%, 50%, 10% oder aber 125%, 200% oder 1000% des errechneten durchschnittsdownloads innerhalb von
5h, 10h, 100h erhält?
Wie wird das gerechnet - gibts da eine einfache formel, die für die verschiedenen fälle angewendet werden kann?
seppl12
QUOTE (Drangon @ Aug 4 2004, 03:56 PM)
aber da Credits und Dateipriorität nur einen sehr kleinen Einfluss (maximal eine verzehnfachung der anderen Werte bei den Credits z.B.) haben

Falsch, sind die dominierenden Faktoren (wurde aber schon in unzähligen threads abgehandelt)

Drangon, du selbst sagst ja, in den bisherigen Warteschlangen sind - nach einer gewissen Einlaufzeit - die uploadslots so gut wie nur noch an clients mit Credit vergeben. Das stimmt mit meiner Beobachtung überein. Clients mit Wartelistenpunkte, die rein auf Wartezeit basiert, kommen kaum noch zu einem uploadslot. Daher meine Aussage:

QUOTE
Naja, die Wartezeit ist nicht der dominierende Faktor in meiner uploadqueue.


O.K., hab mir jetzt mal eurer "Ziehungsmodell" angeschaut. Hab nichts neues Entdecken können, außer noch ein Problem: Rechnergestützte System sind endlich (z.b. 128 bit). Ein ganzer Wissenschaftszweig beschäftigt sich mit dem Einfluß dieser Endlichkeit auf Zufallszahlen. Das Problem ist, das diese Endlichkeit zu keiner Gleichverteilung von Zufallszahlen in einem Intervall führt. Es gibt ausgeprägte Minima und Maxima.

Gut, mir scheint, das ich mich zu abstrakt ausdrücke. Mathematischen Beweis kann ich hier nur schwer bringen, dazu bräucht ich hier den entsprechenden Schriftsatz mit Summen und Indizierung und ist den Aufwandt nicht wert. Daher will mal versuchen, anhand eures anschaulichen Kugelmodells aufzuzeigen.

Oben schrieb ich:
QUOTE
Berücksichtigt ihr die Wartezeit, d.h., letztendlicht eine Gewichtung, die mit den Wartelistenpunkt identisch ist, seit ihr wieder am Anfang. Ihr habt lediglich die Methode geändert!

Entsprechend eurem Modell legt ihr für jeden aus der Warteschlange unterschiedlich farbige Kugeln in einen Sack. Die Anzahl der gleichfarbigen Kugeln richtet sich nach Wartezeit und Credit des clients und der Prio. Jetzt macht ihr 1000 Ziehungen, wobei natürlich vor jeder Ziehung der Sack entsprechend des aktuellen Zustandes der Warteschlange gefüllt wird. Nun sortiert ihr die Kugeln nach der Farbe vor euch auf den Tisch. Und ihr werdet feststellen, das ihr dasselbe Ergebniss bekommt, als ob ihr die Kugeln nach der bisherigen Slotvergabe vor euch auf dem Tisch gesammelt hättet.

Meine zweite Aussage,
QUOTE
Wenn ihr die Gewichtung nur auf die Bewertung (Credit, Prio) aufbaut, ohne Berücksichtigung der Wartezeit, wird die Slotvergabe noch mehr vom CS dominiert sein. Und das kann nicht unser Interesse sein.

Könnt ihr ebenfalls mit dem Kugelmodell verifizieren. Ihr berücksichtigt keine Wartezeit, d.h. zum Beispiel, das ein user ohne Credit (Prio ist bei allen gleich) mit nur einer Kugel im Sack vertretten ist. Prozentuell ist der Anteil von Kugeln aufgrund von Credit wesentlich höher, als in dem vorhergehenden sack mit Berücksichtigung der Wartezeit. Was natürlich zur Foge hat, das die Wahrscheinlichkeit, eine "Kugel mit Credit" zu ziehen deutlich höher ist.

Hoffe, das ich mich nun verständlicher geäusert hab.


/edit
QUOTE
der vorteil liegt einfach darin, dass, egal wann du dazustößt, deine chancen immer gleich sind - ab der ersten minute.

Eben nicht! Solange ihr die Gewichtung (Anzahl der Kugeln einer Farbe) anhand des bisherigen Bewertungssystem durchführt, habt ihr nur die Methode geändert, sonst nichts.

QUOTE
Wo bleiben den die wahrscheinlichkeits-mathematiker

Bin zwar kein Mathematiker, sei aber versichert, ich hab in den HM Vorlesungen aufgepasst! tongue.gif
Limette
Zunächst mal als Anmerkung was hier vielleicht für etwas Verwirrung sorgt ist dass mein Modell die Wartezeit mit einbeziehen soll und das Modell von wuestenbrot nicht.

@ seppl12
QUOTE
Nun sortiert ihr die Kugeln nach der Farbe vor euch auf den Tisch. Und ihr werdet feststellen, das ihr dasselbe Ergebniss bekommt, als ob ihr die Kugeln nach der bisherigen Slotvergabe vor euch auf dem Tisch gesammelt hättet.

Ja genau das ist der Sinn am Volumen ändert sich nichts, nur an der Reihenfolge. Man bekommt nicht mehr oder weniger, sondern das Gleiche schlicht regelmäßiger über den Onlinezeitraum verteilt. Man hat also keine 0K anlauf für 1-2 Stunden sondern bekommt u.U. Sofort etwas, dafür fallen die Spitzen vermutlich flacher aus.
wuestenbrot
@ seppl12

Deine aussagen sind alle richtig whistling.gif

Doch leider bist du so von dem gedanken das bewertungssystem des CS verbessern oder ändern zu wollen besessen, dass du alles nur unter diesem gesichtspunkt siehst.
Dabei hat dieser thread damit überhaupt nichts zu tun (worauf ich jetzt schon mehrfach hingewiesen habe!).


Beispiel:
Ich habe geschrieben:
QUOTE
der vorteil liegt einfach darin, dass, egal wann du dazustößt, deine chancen immer gleich sind - ab der ersten minute.
Bezogen auf den thread heisst das, dass sich die chancen nicht im laufe der zeit verbessern. Ich bin ab der 1.minute bei den ziehungen dabei - kann(!) also ab der ersten minute einen slot erwischen (wenn ich glück hab) auch wenn ich erst später hinzustoße und normalerweise ein QR:5000 hätte. Das meine ich mit gleichen chancen.

Du siehst chancengleicheit aber sofort im sinne des CS-bewertungssystems.
Da nicht jeder die gleiche anzahl von kugeln hat sind die chancen ungleich. Natürlich sind sie das diesbezüglich - aber da dieser thread nicht das CS-bewertungssystem zum thema hat (nochmal!) will ich daran auch gar nichts ändern.
Drangon
QUOTE
O.K., hab mir jetzt mal eurer "Ziehungsmodell" angeschaut. Hab nichts neues Entdecken können, außer noch ein Problem: Rechnergestützte System sind endlich (z.b. 128 bit). Ein ganzer Wissenschaftszweig beschäftigt sich mit dem Einfluß dieser Endlichkeit auf Zufallszahlen. Das Problem ist, das diese Endlichkeit zu keiner Gleichverteilung von Zufallszahlen in einem Intervall führt. Es gibt ausgeprägte Minima und Maxima.

Dieses Problem hatte ich schon (sehr) kurz angesprochen, war aber der Meinung, dass es Pseudo-Zufallszahlengeneratoren gibt (z.B. Mersenne Twister), die Zahlen erzeugen, die zufällig genug und Uniform (genug) verteilt sind.

QUOTE
QUOTE
Wenn ihr die Gewichtung nur auf die Bewertung (Credit, Prio) aufbaut, ohne Berücksichtigung der Wartezeit, wird die Slotvergabe noch mehr vom CS dominiert sein. Und das kann nicht unser Interesse sein.

Könnt ihr ebenfalls mit dem Kugelmodell verifizieren. Ihr berücksichtigt keine Wartezeit, d.h. zum Beispiel, das ein user ohne Credit (Prio ist bei allen gleich) mit nur einer Kugel im Sack vertretten ist. Prozentuell ist der Anteil von Kugeln aufgrund von Credit wesentlich höher, als in dem vorhergehenden sack mit Berücksichtigung der Wartezeit. Was natürlich zur Foge hat, das die Wahrscheinlichkeit, eine "Kugel mit Credit" zu ziehen deutlich höher ist.

Aber immer noch niedrig genug, weil der großteil der anstehenden keine Credits hat.
Eine Verstärkung des CS sehe ich nicht. Im normalen System werden die Credits mit der Wartezeit multipliziert, d. h. man kommt bei zehn Credits auch zehn mal so schnell dran wie ohne. Beim Zufallssystem hat man mit zehn Bällen eine zehn mal höhere chance dranzukommen. Ich bin mir nicht ganz sicher ob das in einer höheren Transferrate an Creditclienten endet, tendiere aber eher dagegen. In einer normalen Queue monopolisieren die Creditclienten nach einer Stunde oder so den Upload, während hier auch Leute ohne Credits eine gute chance haben.

QUOTE
QUOTE

der vorteil liegt einfach darin, dass, egal wann du dazustößt, deine chancen immer gleich sind - ab der ersten minute.


Eben nicht! Solange ihr die Gewichtung (Anzahl der Kugeln einer Farbe) anhand des bisherigen Bewertungssystem durchführt, habt ihr nur die Methode geändert, sonst nichts.

Reicht doch. Wenn die Reihenfolge anders (besser) ist, ist das Ziel erreicht. Da man nur eine limitierte Transferkapazität hat kann man nicht alle Kugeln aus dem Sack ziehen, es wurde also auch mehr verändert als nur die Reihenfolge.
seppl12
wuestenbrot, auch wenn du es nicht erkennen kannst oder willst, wer hier das Bewertungssystem ändern will, bis ja wohl du!

Um es in dem anschaulichen Kugelmodel zu sagen, wenn ihr nicht exakt die Anzahl der Kugeln gleicher Farbe nach dem bisherigen Wartepunktemodell verteilt, ändert ihr das Bewertungssystem. Und alle eure bisherigen Ausführungen deuten genau darauf hin - Punkt
Majesty
Also um das mal zusammen zu fassen:

Bisher ist das Wartelistensystem wie folgt aufgebaut:

QUOTE
Wartelistenpunkte = Sekunden_gewartet * Credits * Dateipriorität


Wobei nach meiner Kentniss die Wartezeit stärker gewichtet wird als die Credits. Wie sich die Dateipriorität dabei verhält weiss ich nicht. Das neue System soll dann folgendermaßen aussehen.

Wartelistenpunkte = Zufallsfaktor (aus der Slotverlosung) * Credits * Dateipriorität

Stimmt das so? huh.gif


QUOTE
Entsprechend eurem Modell legt ihr für jeden aus der Warteschlange unterschiedlich farbige Kugeln in einen Sack. Die Anzahl der gleichfarbigen Kugeln richtet sich nach Wartezeit und Credit des clients und der Prio. Jetzt macht ihr 1000 Ziehungen, wobei natürlich vor jeder Ziehung der Sack entsprechend des aktuellen Zustandes der Warteschlange gefüllt wird. Nun sortiert ihr die Kugeln nach der Farbe vor euch auf den Tisch. Und ihr werdet feststellen, das ihr dasselbe Ergebniss bekommt, als ob ihr die Kugeln nach der bisherigen Slotvergabe vor euch auf dem Tisch gesammelt hättet.


Da ist ein kleiner Fehler drinne soweit ich das sehen kann. Du sagst das man nach allen Ziehungen die zufällig gezogenen Kugeln sortieren soll, dann muss ja das selbe Ergebniss rauskommen wie im bisherigen System. Es geht ja gerade darum das sie nicht sortiert werden, heisst das sie in nicht geordneter Reihenfolge aus dem Sack kommen ergo an die Uploadslots dürfen. Genau das ist nach meinem Verständniss der Vorteil des Zufallsverfahrens.

Was die Wahrscheinlichkeit angeht bin ich zwar auch kein Ass aber man kann auf der ersten Blick etwas sehen. Genau so wie Leute glücklicherweise direkt bei ihrer ersten Verlosung an einen Uploadslot kommen können, könnte es auch sein das sie bei ihrer 1.000.000 Verlosung immer noch nicht dran sind. Was ich damit sagen will ist, das dabei niemand die User vor dem sogenannten Verhungern bewahrt. Wir tauschen also effektiv eine garantierte aber lange Wartezeit, gegen eine Chance schnell dran zu kommen, es aber absolut keine Garantie gibt überhaupt dran zu kommen. Was ist nun wünschenswerter?

Ich weiss es nicht... bounce2.gif
wuestenbrot
@ seppl12

Ich weiß genau, was ich schreibe und meine argumentation ist, denke ich, auch schlüssig.
Was nicht heissen muß, dass jeder zuzustimmen hat.

Das system unterscheidet sich im grundsatz völlig von der gängigen praxis.
Der eintrittszeitpunkt in eine warteschlange, der ja bislang entscheident war, wird unrelevant.

Vielleicht sollten wir mal den begriff "bewertungssystem" klären.

Wenn du unter "bewertungssystem" das bisherige ermittlungsverfahren zur auswahl des nächsten downloadkandidaten verstehst, dann ändere ich es selbstverständlich.
Ich öffne ja wohl nicht einen thread um zu schreiben, dass alles so bleiben soll, wie bisher!

Ich habe aber bislang den begriff "bewertungssystem" nicht verwendet. Ich spreche von "bewertung" und benutze den begriff so, wie er normalerweise auch in den docs verwendet wird:
CODE
Die Bewertung gibt an, welche Modifikatoren ein Client in der Warteschlange erhalten hat....
....Punkte = Bewertung x Wartezeit [s] / 100

Anstelle einer durch wartezeit festgelegten festen reihenfolge setze ich ein losverfahren.
Die "bewertung" (credits, prios,..) sind davon nicht betroffen.

QUOTE
Punkt
Guck mal zwischen "komma" und "bindestrich" - da kannst du dir etwas tipperei sparen.... tongue.gif

-

[EDIT]
Mist, scheinbar bin ich grad immer einen tick zu langsam...

QUOTE (Majesty)
...Wir tauschen also effektiv eine garantierte aber lange Wartezeit, gegen eine Chance schnell dran zu kommen, es aber absolut keine Garantie gibt überhaupt dran zu kommen...
Wenn es so krass wäre, hätte ich den vorschlag nicht gemacht.
Aber ich denke durch die vielzahl der quellen kann man doch etwas "erwarten".

Das ist wie bei regen: Wenn auf offenem feld über eine kleine gruppe von menschen ein kurzer schauer niedergeht, werden vielleicht auch nicht alle gleichmäßig naß. Es wird aber auch keiner ganz trocken bleiben und auch keiner wird ertrinken...
[/EDIT]
seppl12
wuestenbrot, wenn ich vom "bisherigen Bewertungssystem" (=Berechnug der Wartelistepunkte) und "Wartelistepunkte" schreib, dann sollte zumindest für dich klar sein, was gemeint ist. Und das Creditsystem ist ein wesentlicher Bestandteil der Bewertung. Hierzu aus deinem ersten Post:
QUOTE
Credits:
Die faktoren können wie bisher verwendet werden.

Du sprichst von einem Faktor. Was soll bei deinem neuen Bewertungssystem oder auch Gewichtung "wie bisher" multipliziert werden? Aber gut, du hast die Kurve ja noch bekommen. Wenden wir uns dem Modell zu, egal wie du Credit und Prio einfließen lassen willst.

Majesty hat eine Schwachstelle aufgedeckt:
QUOTE
Genau so wie Leute glücklicherweise direkt bei ihrer ersten Verlosung an einen Uploadslot kommen können, könnte es auch sein das sie bei ihrer 1.000.000 Verlosung immer noch nicht dran sind.

Und das ist prinzipielle Natur der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Und Wahscheinlichkeiten sind nichts anderes, als den Zufall, der in eurem Modell die dominierende Rolle spielt, in einen mathematisches Formalismus zu verpacken. Erst mit einer representativen Stichprobe, und da reichen 1.000.000 Ziehungen bei weitem nicht aus (bei mehreren tausend clients in der queue), entspricht das Ergebnis (Zuteilung der uploadslots) der Verteilung der clients in der queue (inclusive Berücksichtigung einer Gewichtung aufgrund von Credit und Prio).

Nichts anderes sagt der Zufall, das du ein und denselben client bei deinen ersten zehn Ziehungen zehnmal erwischt und einen anderen client auch nach 10.000 Ziehungen nicht ein einziges mal, solange die Anzahl der Ziehungen nicht representativ ist. Hat nichts mit filesharing zu tun, sondern eher mit Lotto spielen.

Anders sieht die ganze Sache aus (auch die Wahrscheinlichkeitsrechnug), wenn nach jeder Ziehung die Kugeln des Gezogenen aus dem Sack genommen werden. whistling.gif
wuestenbrot
@ seppl12

Erstmal: Es war nicht ich, der eine kurve kriegen musste. angel_not.gif
Ich argumentiere geradlinig - es gibt keinen einzigen satz, den ich zurücknehmen oder korrigieren brauche.

Majesty hat keine "Schwachstelle" aufgedeckt sondern die logische konsequenz jedes losverfahrens in seine eigenen worte gafaßt.
Natürlich war und ist mit das völlig bewußt - und wohl auch jedem anderen, der sich ernsthaft mit dem system auseinandersetzt.

Du sagst, es reichen 1.000.000 ziehungen nicht aus; warum nicht 10mio, 100mio, 1 mrd? Wenn du das nicht weiter belegst, sind das stammtischparolen, die nicht weiterhelfen. sleep_1.gif

Es geht gerade darum, die wahrscheinlichkeiten abzuwägen und vor allem zu versuchen die zu erwartenden abweichungen vom durchschnittswert greifbar zu machen.

Dazu habe ich den thread eröffnet.


PS.: Filesharing ist filesharing solange files gesharet werden (und das habe ich weiterhin vor!).
seppl12
QUOTE (wuestenbrot @ Aug 5 2004, 06:03 AM)
Du sagst, es reichen 1.000.000 ziehungen nicht aus; warum nicht 10mio, 100mio, 1 mrd? Wenn du das nicht weiter belegst, sind das stammtischparolen, die nicht weiterhelfen. sleep_1.gif

Es geht gerade darum, die wahrscheinlichkeiten abzuwägen und vor allem zu versuchen die zu erwartenden abweichungen vom durchschnittswert greifbar zu machen.

Stichwort "Binomialverteilung"
mit den Parametern k=1, n=Anzahl "Ziehungen", p=1/Anzahl_clients_in_Wartelschlange
(Credit und Prio bleibt zunächst mal unberücksichtigt, sonst wirds komplizierter, Anzahl clients in Warteschlange bei allen gleich)
wuestenbrot
QUOTE (seppl12 @ Aug 5 2004, 03:50 PM)
Stichwort "Binomialverteilung"
mit den Parametern k=1, n=Anzahl "Ziehungen", p=1/Anzahl_clients_in_Wartelschlange

Wie sich die durchschnittlichen chancen bei diesem losverfahren berechnen ist schon klar.
Auch dass die verteilung als diagramm eine gaußsche glockenkurve ergibt.
Was ich aber nicht weiß, wie flach oder steil diese kurve ausfällt. confused.gif

Ich such also immer noch jemanden, der mir das berechnen kann:
QUOTE
Wie groß ist z.b. die wahrscheinlichkeit, dass man nur 80%, 50%, 10% oder aber 125%, 200% oder 1000% des errechneten durchschnittsdownloads innerhalb von
5h, 10h, 100h erhält?
Wie wird das gerechnet - gibts da eine einfache formel, die für die verschiedenen fälle angewendet werden kann?



PS.: Was ist eigentlich wieder mit dem board los??
Muß mich 3 x anmelden bis mein posting endlich angenommen wurde. sad.gif
Oder liegt das an mir?
seppl12
wuestenbrot, es ging doch zunächst mal festzustellen, wieviele Ziehungen braucht man, um "representativ" zu sein. Die Binomialverteilung beschreibt ganz allgemein das Auftreten eines qualitativen Merkmals in einer Stichprobe vom Umfang n mit Zurücklegen. Qulitatives Merkmal bei uns hier ist, das ein bestimmter client genau einmal zu einem uploadslot kommt (daher k=1). Da die Wahrscheinlichkeit 1 prinzipiell nie erreicht werden kann, sollten wir uns fragen, bei welchen n (wieviele Ziehungen) die Wahrscheinlichkeit z.B. 80% oder 90% ist. (Mit Gauß- oder Lorentzverteilungen fangen wir hier im diskreten Raum nichts an).

Werde mir mal den Rest überlegen.

/edit
sehe gerade, das die Beantwortung deiner Fragen unmittelbar mit meiner Antwort zusammenhängt! smile.gif

/edit2
brauchst dazu nur den k Wert veränder. sagen wie mal, bei einem slot kommen 5Mb. Wenn du nun mit 50MB rechnen willst, entsprechen das 10 slots (k=10). Hast du das n, sagen wir mal für 80% Wahrscheinlichkeit berechnet, dann kanns aus deinem Eingangspost die zugehörige Zeit bestimmen.
spiralvoice
QUOTE (Drangon @ Aug 4 2004, 12:09 PM)
Wenn ich mich recht erinnere, hatte MLDonkey sogar irgendwann mal eine Zufallsqueue, ich weiß aber nicht mehr warum das geändert wurde.

Hi,

ich habe nun nicht den ganzen Thread gelesen, möchte nur sagen, dass MLDonkey immer noch eine Zufallsqueue hat und auch keine Pläne existieren, dies zu ändern.

- spiralvoice
wuestenbrot
Vielleicht noch 2 punkte zum thema "lottospielen":

1. Für wen bringt es vor- und für wen nachteile?
Wie jeder weiss, hat emule eine "anlaufphase".
Während der ul sofort startet brauchts bei den dl's immer eine gewisse zeit. Nach einem normalen reconnect ist das vernachlässigbar, da man ja seine bisherigen QR's behält. Bei neustarts aber kann das ganz schön lange dauern - oft mehrere stunden, weil man sich ja bei den meisten ganz hinten anstellt.
Gelegenheitsnutzer und alle leute, die emule nur zu bestimmten zeiten des tages nutzen können oder wollen, haben daher im momentanen system die arschkarte.
Sie uppen zwar von anfang an, müssen aber den computer meistens wieder ausschalten, bevor sie überhaupt in die nähe eines uploadplatzes gekommen sind.
Man könnte auch sagen, sie werden von dauernutzern geleetcht!
[verteidigungsmodus: ON ph34r.gif]

Sie wären daher auch die klaren gewinner, da ihre chancen bei einem zufallssystem von anfang an gleich wären (was unter gleich zu verstehen ist, sollte mittlerweile klar sein).

Wo es gewinner gibt, gibt es auch verlierer.
Dauernutzer müssten wohl mit einbusen rechnen - nicht weil sie vom zufallssystem direkt benachteiligt werden, sondern weil die bisherige benachteiligung für temporärnutzer entfiele und deren "mehr" an dl aus ihrem pott abgezweigt würde (von nix kommt nix). Moralisch ist es aber wohl kaum vertretbar auf ungerechten privilegien zu beharren!!
[verteidigungsmodus: STILL AKTIVATED ph34r.gif]


2. Wen treffen die bei einem zufallssystem zwangsläufig auftretenden "ungerechtigkeiten" (=extrem abweichungen vom durchschnittswert)

Auch ohne oder (wie ich) mit wenig wissen über wahrscheinlichkeitsrechnung ist jedem klar, dass zufallsbedingte ungerechtigkeiten mit zunahme der "ziehungen" abnehmen.
Beispiel: Man hat einen swimmingpool gefüllt mit 1.000.000.000 perlen.
1.000.000 perlen (1/1000 = 0,1%) davon sind schwarz.
Jemand, der die verteilung nicht weiß, nimmt eine probe mit einem kaffelöffel (10 perlen). Vermutlich wird keine einzige schwarze dabei sein - unter umständen aber doch (und wenns ganz dumm läuft vielleicht soger mehr wie eine). Er wird auf jeden fall kaum rückschlüsse auf die tatsächliche verteilung schließen können.
Seine ziehung ist nicht repräsentativ genug!
Anders sieht es aus, wenn er statt dem kaffeelöffel einen eimer oder gar eine baggerschaufel nimmt....

Je mehr ziehungen desto näher kommen wir also dem "gerechten" durchschnittswert.
Die anzahl der ziehungen wird ausser der quellenzahl hauptsächlich durch die laufzeit bestimmt. Je länger emuleläuft, desto geringer sind die abweichungen vom errechneten "gerechten" mittelwert.


Fazit:

Wir haben die gruppe der dauernutzer,
für die die abweichungen zum "gerechten" mittelwert eher gering wären.

Wir haben die gruppe der gelegenheitsnutzer,
die mit hohen abweichungen (nach oben und unten) rechnen müssen, dafür aber nicht mehr benachteiligt werden.




PS.:
Hab eigentlich mit mehr widerspruch gerechnet - wenn sich jetzt nicht ein paar leute mehr melden, liegt es entweder daran, dass sie
- die füsse in der kalten badewanne haben, aber dort kein internetanschluß ist
- der sangria-kübel ihnen die sicht auf den bildschirm verdeckt

(sch*** Sommerloch)
drizzit
Da ich den Rechner nur ca. 10 Stunden am Stück laufen habe (das Drecksstück schmiert gern mal ab,aber nicht nur bei eMule), finde ich deinen Vorschlag sehr gut.
Aber ob es zu realisieren ist, wage ich nicht zu hoffen (wie schwülstig)!
Xonic1
nun warum nich beide systeme nutzen und zb. 4 upslots 50/50 auf die beiden systeme verteilen?

so hätte man dann 2 credit slots und 2 lotterie slots
WinnerGold
Entschuldigt wenn ich mich hier einmische.
@seppl12 @wuestenbrot

Ich habe diesen Thread verfolgt und muss seppl12 zustimmen. Wenn Du(wuestenbrot) die Faktoren beibehalten willst(Upload,Prioritaet,Wartezeit) wird auch beim Zufallsauslosungsverfahren keine signifikante Änderung der vergebenen Slots erfolgen.
(daher die wahrscheinlichkeit an eben diesen slot zukommen steigt (perlen) wenn ich eben einen dieser Faktoren multipliziere).

Nun meine eigentliche Frage was willst Du erreichen?(@wuestenbrot)

Willst Du:
A. Neueinsteiger sollen schneller "Download Erfolge" haben.
B. .....
C. .....

Ich sehe keinen Zweck, weswegen ihr euch die Köpfe heiss macht.

Allerdings hätte ich eine Idee. (Die habe ich schon mal vor ca 1 1/2 Jahren hier beschrieben als das Crediet System aufkamm)

Gut genug der Einmischung

Gruss WG



WinnerGold
OT:
Kann mir jemand erklären was dieses:
Warn: (0%)
links bei meinen Nick bedeutet.
Gruss WG
wuestenbrot
QUOTE (WinnerGold @ Aug 6 2004, 02:52 AM)
Ich habe diesen Thread verfolgt...

Nachdem was du da schreibst, muß ich das bezweifeln...
Oder ist für dich verfolgen und lesen nicht das gleiche?


PS.: Warn: (0%)
drizzit
QUOTE (WinnerGold @ Aug 6 2004, 02:52 AM)

Nun meine eigentliche Frage was willst Du erreichen?



Ich sehe keinen Zweck, weswegen ihr euch die Köpfe heiss macht.

Ich sehe einenZwech! Der ist erfüllt sobald jemand nicht 24/7 connected ist. Denk doch mal nach... ph34r.gif
wuestenbrot
QUOTE (seppl12 @ Aug 5 2004, 01:20 AM)
Anders sieht die ganze Sache aus (auch die Wahrscheinlichkeitsrechnug), wenn nach jeder Ziehung die Kugeln des Gezogenen aus dem Sack genommen werden. whistling.gif

Hab mir das jetzt mal durch den kopf gehen lassen...

Man sollte die perlen natürlich komplett aus dem sack nehmen, solange der upload läuft (damit er nicht 2 slotts gleichzeitig bekommen kann).
Eine sperrfristen oder eine chancenreduzierung danach dürfte aber maximal für 1h dauern, da sonst sofort mods programmiert werden, die nach erfolgtem download die verbindung unterbrechen und sich dann neu anmelden.
Nils
Wozu eine Sperrfrist oder eine Chancenreduzierung? Ich denke das ist quatsch. Bei dem aktuellen System wird man ja auch nicht nach erfolgreichem Download aus der Queue "verbannt". Sowieso wird die Chance ja reduziert weil die Bewertung nach dem Download schlechter ist. [Edit] Das setzt natürlich vorraus, dass man bereits Credits hatte. [/Edit]

Ich denke es reicht, die Chance während des Downloadvorgangs einfach auf 0 zu reduzieren und nach dem Downloadvorgang fragt der Client ja wieder nach und darf sich wieder ganz normal "anstellen".

Im großen und ganzen finde ich die Idee übrigens genial (auch wenn ich davon nicht profitieren würde, aber man könnte eMule ganz anders nutzen).
seppl12
wuestenbrot, ich denk, das zunächst mal die einfachsten Modelle die besten sind, auch in Hinblick auf eine Simulation. Verfeinern oder modifizieren lassen sie sich dann immer noch. Und die gezogene Kugel aus dem Sack zu nehmen, halt ich nichts von, auch in Hinblick auf eine evtl. Umsetzung (glaubst du da erlich dran, das irgendein eMule Entwicker dies hier durchliest?) /edit Hat jemand einen uploadslot, so nimmt er natürlich bei den Ziehungen dieses clients nicht teil, wie bisher auch. /

Bei einigen Beiträgen ist mir aufgefallen, das ihr die Einzelwahscheinlichkeit (p) einfach mit der Anzahl von Ziehungen (n) multipliziert habt. Das stimmt so nicht. Genau dafür müßt ihr die Binomialverteilung benutzen (wer auf seinem PC Probleme hat, für die großen n die Fakultäten zu berechnen, kann in sehr guter Näherung die Poissonverteilung nehmen).

So, fangen wir mal an ein einfaches Modell zu entwickel.
Ich geh zunächst mal davon aus, das in den Warteschlangen 3000 gleichberechtigte clients sind (Credit und Prio sind spätere Modifikationen des Modells) und wie wuestenbrot schon sagte, heist das, das jeder client im Schnitt auch 3000 Quellen hat. Unser Modell startet in diesem Zustand.

Die Wahrscheinlichkeit p bei einer Ziehung (oder sollen wir in Zukunft Verlosung sagen?) auch gezogen zu werden ist p=1/3000

Führt man n Ziehungen unter dem Aspekt (Merkmal) durch, das genau ein (k=1) uploadslot (nicht Null, zwei oder mehr) erreicht wird, so berechnet sich Wahrscheinlichkeit nach der Binomialverteilung.

(Kleine Erläuterung dazu: Wie wuestenbrot schon richtig sagte, sieht die Binomialverteilung wie eine Gaußsche Glockenkurve aus, hat also ein Maximum. Das Maximum für einen bestimmten k Wert befindet sich immer bei k mal die Anzahl der Möglichkeiten (in unserem Fall für k=1 bei 3000). Warum ist das so? Mach ich weniger Ziehungen, wie es Möglichkeiten gibt, sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen uploadslot. Mach ich mehr Ziehungen, sinkt ebenfalls die Wahrscheinlichkeit, genau einen uploadslot zu bekommen, da die Wahrscheinlichkeit für zwei uoloadslots zunimmt. Daher konzentrieren wir uns immer auf das Maximum!)

Die maximale Wahrscheinlichkeit, genau einen uploadslot zu bekommen, liegt also bei 3000 Ziehungen und beträgt 37%. Jetzt bitte nicht aufstöhnen, der Wert ist sehr gut! 37 % Wahrscheinlichkeit, bei den ersten 3000 Ziehung dabei zu sein, super (und die Wahrscheinlichkeiten für zwei und mehr uploadslots sind hier noch gar nicht drinn)

o.K., hab euer aufstönen vernommen, also machen wir weiter. Ihr wollt also 90%.
Schrittweises Rantasten:
Wir machen jetzt 6000 Ziehungen: P(k=1)=27% , P(k=2)=27% , P(k=3)= 18% , P(k=4)=9% , P(k=5)=4% , P(k=6)=1% , Rest unter 1%
Jetzt haben wir schon 86% Wahrscheinlichkeit für das erreichen eines uploadslot

Bei 9000 Ziehungen: P(k=1) = 15% , P(k=2) = 22% , P(k=3) = 22% , P(k=4)=17% , P(k=5)=10% , P(k=6)=5% , P(k=7)= 2% , Rest unter 1%
Also nach 9000 Ziehungen haben wir eine Wahrscheinlichkeit von 93%, einen uploadslot zu bekommen.

So, das waren meine ersten Überlegungen. Falls das überhaupt jemand liest und Interesse besteht, könnte ich eine Simulation schreiben. Ihr müßt halt sagen, was zunächst mal die Simmulation beinhalten sollte.
wuestenbrot
@ seppl12
Danke erst mal für die mühe.
Hab jatzt mal verucht das nachzuvollziehen und bin nach einigen recherchen im internet auch fündig geworden.
(ewig an dieser formel mit diesem "drecks-binominalkoeffizient" rumgemacht cry.gif - und warum, zum donner, kann mein tabellenkalkulation keine fakultäten ausrechnen ranting.gif )
Ich bekomme jetzt die gleichen werte raus wie du - hab aber keine ahnung obs auch stimmt cool.gif .

Ich befürchte allerdings, dass nicht jeder mit den werten wirklich etwas anfangen kann - ich glaube auch, dass zuviel mathematik nur abschreckt.
Ohne gehts natürlich nicht, aber

ich versuch das mal so einfach und nachvollziehbar, wie möglich in "emulisch" zu übersetzen.

Zuerst nochmal zur zeitlichen abfolge von losungen.
Ich bin ja anfangs von folgendem model ausgegangen:
QUOTE (wuestenbrot)
- jede quelle im lädt im schnitt mit 12kB/s hoch -> 4 slotts a' 3kB/s
- immer 5.400kB *)hochgeladen werden (ist trotz full-chunks-ul ca. der schnitt in meinen stats)
- somit pro slot und stunde 2  personen bedient werden ( 5.400kB:3kB/s = 1.800s = 30min )
Also:
4 slots pro quelle, 2 user pro slot und stunde macht zusammen
8 zu vergebende slots pro stunde oder
alle 7,5min eine verlosung.
(der einfachheit halber finden die verlosungen bei allen 3000 quellen gleichzeitig statt).
Wer emule neu startet wird an einer bestimmten stelle eines solchen 7,5 min-intervalls eintreten. D.h. die erste ziehung findet im schnitt nach ca. 4 min (=7,5/2) statt. Alle weiteren jeweils 7,5 min später.

Man darf/muß mit folgendem rechnen:
(seppl12, ich habe den wert für "keinen slot" hinzugenommen, da der wohl mit am meisten interessiert)

4 min nach start:
37% kein slot (dl=0kB/s) , 37% 1 slot (dl=3kB/s) , 18% 2 slots (dl=6kB/s) , 6% 3 slots (dl=9kB/s) , 2% 4 slots (dl=12kB/s) , ...rest <1%

11,5 min nach start:
14% kein slot (dl=0kB/s) , 27% 1 slot (dl=3kB/s) , 27% 2 slots (dl=6kB/s) , 18% 3 slots (dl=9kB/s) , 9% 4 slots (dl=12kB/s) , 4% 5 slots (dl=15kB/s) , 1% 6 slots (dl=18kB/s) , ...rest <1%

19 min nach start:
5% kein slot (dl=0kB/s) , 15% 1 slot (dl=3kB/s) , 22% 2 slots (dl=6kB/s) , 22% 3 slots (dl=9kB/s) , 17% 4 slots (dl=12kB/s) , 10% 5 slots (dl=15kB/s) , 5% 6 slots (dl=18kB/s) , 2% 7 slots (dl=21kB/s) , ...rest <1%

26,5 min nach start:
2% kein slot (dl=0kB/s) , 7% 1 slot (dl=3kB/s) , 15% 2 slots (dl=6kB/s) , 20% 3 slots (dl=9kB/s) , 20% 4 slots (dl=12kB/s) , 16% 5 slots (dl=15kB/s) , 10% 6 slots (dl=18kB/s) , 6% 7 slots (dl=21kB/s) , 3% 8 slots (dl=24kB/s) , 1% 9 slots (dl=27kB/s) , ...rest <1%

34 min nach start:
<1% kein slot (dl=0kB/s) , 3% 1 slot (dl=3kB/s) , 8% 2 slots (dl=6kB/s) , 14% 3 slots (dl=9kB/s) , 18% 4 slots (dl=12kB/s) , 18% 5 slots (dl=15kB/s) , 15% 6 slots (dl=18kB/s) , 10% 7 slots (dl=21kB/s) , 7% 8 slots (dl=24kB/s) , 2% 9 slots (dl=27kB/s) , 1% 10 slots (dl=30kB/s) , ...rest <1%

Nach 34min ist die wahrscheinlichkeit noch keinen slot zu haben also bereits unter 1% gefallen.
Ich finde das liest sich alles nicht schlecht.


[EDIT]
Da fällt mir grad ein, dass bei dem zugrunde liegenden modell, bei dem ja von 30 min-uploaddauer ausgegangen wurde keine ziehungen, die länger als diese 30 min zurückliegt in die rechnung mit einbezogen werden darf, da diese DL'sja dann bereits wieder abgeschlossen sind. Das bedeutet, dass danach die werte auch nicht mehr steigen.
Als gibt also dann eine konstante durchschnittsverteilung wie es die werte nach der 26,5 min-ziehung zeigen.
Es liest sich aber trotzdem nicht schlecht.
[/EDIT]

seppl12, ich wäre natürlich schon an einer simulation interessiert - vor allem an längerfristigen ergebnissen. respekt.gif
Hast du dir überlegt wie die aussehen könnte?
(Grafik, Tabelle,... unsure.gif)

-

PS.:
QUOTE
(glaubst du da erlich dran, das irgendein eMule Entwicker dies hier durchliest?)
Hast du meinen "Custom member title gelesen"?
Ich denke da braucht es schon großes interesse seitens der mitglieder, dass hier im "german general" ein thread auch das interesse der DEV's weckt - schaumermal...
WinnerGold
Moin
Gegenfrage:

QUOTE

Nach 34min ist die wahrscheinlichkeit noch keinen slot zu haben also bereits unter 1% gefallen.
Ich finde das liest sich alles nicht schlecht.

Bei deinen Voraussetzungen:

Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit beim jetzigen System:(was ich nicht befürworte)
Nach 30 min und
3000 Quellen KEINEN Uploadslot zu erhalten.(oder 1,2 etc)

Ich gehe davon aus das die Wahrscheinlichkeit gegen null tendiert.

Gruss WG

PS:@Wüstenbrot
Meine Frage steht noch im Raum!
Auf billiges "lesen<-> verfolgen" lass ich mich nicht ein

seppl12
QUOTE (wuestenbrot @ Aug 7 2004, 07:26 PM)
Ich befürchte allerdings, dass nicht jeder mit den werten wirklich etwas anfangen kann - ich glaube auch, dass zuviel mathematik nur abschreckt.
Ohne gehts natürlich nicht, aber

Stimme dir vollkommen bei!

Die Berechnung der Wahrscheinlichkeiten diente lediglich dem Zweck der Beurteilung, ob es Sinn macht, dieses Modell überhaupt weiterzuverfolgen - und ja, ich sehe mittlerweile den Sinn. Mehr kann die Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht hergeben. Wir können uns beliebig nah and die 100% herantasten (durch erhöhen der Anzahl von Ziehungen), werden aber 100% nie erreichen. Für den eMule Benutzer ist es aber nur von Interesse, hab ich einen uploadslot (100%) oder nicht. Da nützen uns auch noch so schöne mathematische Modelle der Wahrscheinlichkeitsrechnung oder Statistik überhaupt nichts mehr. Jetzt helfen uns nur noch Simulationen.

Eine Überlegung zu der übertragenen Datenmenge:
Wird bisher im eMule eher selten komplette chunks am Stück übertragen (und nur komplette chunks lassen sich weiterverteilen), da man immer wieder von einem client mit einer höheren Bewertung aus dem uploadslot "gekickt" wird, so könnte diese "Beschränkung" in diesem Modell aufgehoben werden. Es werden grundsätzlich koplette chunks übertragen (9,28MB, falls vorhanden und die client mitmacht), oder angefangene chunks vervollständigt.

Das erste Modell bei mir sieht jetzt so aus:
Jeder client hat 3000 Quellen (jeder client hat eine Queue von 3000) und alle sind bei jeder Ziehung (Losung) immer gleichberechtigt. Jeder client lädt mit 12k up. Es werden nur komplette chunks hochgeladen. Das ergibt 110 uploadslots am Tag für einen client.

Die erste (einfache) Simulation für einen Tag sieht jetzt so aus:
1.) Ich neme eine Zufallszahl im Intervall [0,1] (exclusive der 1), multipliziert sie mit den Anzahl der client in der Queue (3000) und verwerfe die Nachkommastellen (double->int). Damit hat man den Index für ein array, dessen Inhalt um 1 erhöht wird. Das wiederhole ich für diesen client 110 mal (Bem. Es kammen im Schnitt nur 2-3 mal ein client mit zwei uploadslots vor, restliche Ziehungen waren nur ein uploadslot)
2.) Ich wiederhole 1.) für alle 3000 clients
3.) Ich addiere alle 3000 arrays

(Bem.: Eine Schwachstelle könnte noch sein: Der Index soll ja ein ganz bestimmter client sein. Aber in den Warteschlangen der Quellen hat er mit Sicherheit unterschiedliche Indizes. Werde mir darüber noch Gedanken machen, aber ich hab meinen Zufallsgenerator auf weises Rauschen getestet und meine daher, das der Fehler vernachlässigbar sein dürfte.)

Das Ergebnis dieser Simmulation ist, das die uploadslot wie eine Gaußverteilung verteilt werden, mit dem Schwerpunkt von uploadslots für einen client bei 110 Stück für ca. 140 clients, 100 bzw. 120 uploadslots für ca. 80 clients und 90 bzw. 130 uploadslots für ca. 20 client. (Normalerweise nimmt man die Halbwertsbreite zur Qualifizierung, kommt vielleicht noch)

Das Ergebnis hat mich nicht überrascht, sondern genau so sollte es sein! Wir sind ja bei dem Modell immer von gleichberechtigten clients bei jeder Ziehung ausgegangen. Sollte Interesse bestehen, werde ich mir überlegen, wie ich hier Grafiken posten kann.

/edit
QUOTE
Hast du meinen "Custom member title gelesen"?

Wie meinst du das? confused.gif
wuestenbrot
QUOTE (seppl12 @ Aug 8 2004, 11:50 AM)
....Die erste (einfache) Simulation für einen Tag sieht jetzt so aus:
1.) Ich neme eine Zufallszahl im Intervall [0,1] (exclusive der 1), multipliziert sie mit den Anzahl der client in der Queue (3000) und verwerfe die Nachkommastellen (double->int). Damit hat man den Index für ein array, dessen Inhalt um 1 erhöht wird. Das wiederhole ich für diesen client 110 mal (Bem. Es kammen im Schnitt nur 2-3 mal ein client mit zwei uploadslots vor, restliche Ziehungen waren nur ein uploadslot)
2.) Ich wiederhole 1.) für alle 3000 clients
3.) Ich addiere alle 3000 arrays...
Ich habe keine ahnung, wovon du sprichst - aber es hört sich toll an!! laugh.gif
(Ich bin schon an meine grenzen gestoßen, als ich die werte deines letzten postings nachvollzogen habe)

Es ist natürlich etwas schade, dass man keine poweruploader in die simulation mit einbeziehen kann.
Ich hab vor kurzem einen screeshot gesehen, wo einer mit über 1200kB/s geuppt hat. Solche leute heben natürlich den schnitt schon an.
Aber da eine bestimmte anzahl in die simulation mit einzubeziehen hieße willkür einfließen zu lassen und das will ich natürlich nicht.

Bei der gegenüberstellung zum aktuellen system sollten das etwaige leser aber trotzdem berücksichtigen.

-

QUOTE (WinnerGold @ Aug 8 2004, 03:24 AM)
Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit beim jetzigen System:(was ich nicht befürworte)
Nach 30 min und
3000 Quellen KEINEN Uploadslot zu erhalten.(oder 1,2 etc)

Eine berechnung kannst du da nur sehr schwer anstellen, da sämtliche dl's, die du im jetzigen system wärend dieser zeit erhältst, nur durch zufall (=andere neueinsteiger mit noch leerer queque) ,willkür (creditsplatzierer) oder durch andere, nicht dieses system anwendende clienten zustande kommen.
Ich kann daher nur von erfahrungswerten ausgehen - und vielleicht können das andere bestätigen.
Bei jemandem, der emule zwar täglich aber nicht "rund um die uhr" laufen läßt, wird es bestimmt nicht nur alle 3 monate mal vorkommt, dass er nach einer 1/2 std noch keinen dl hatte - geschweige denn, dass er behaupten können kann, dass er nach einer 1/2 std zu 80% einen durchschnittsdl von 11,5kB/s hat.

Um deine frage zu beantworten:

Ja, das ist der hauptgrund - aber es gibt noch ein paar schöne nebeneffekte....


PS.: Du hast von einem eigenen vorschlag gesprochen - wie wärs mit einem link?
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