ZITAT(Some Support @ Jun 22 2007, 11:50 PM) [snapback]895199[/snapback]
Nein das ist es nicht. Open Source ist nicht gleich Open Source, jedes Projekt hat seine eigene Organisationsform. Bei eMule gab und gibt es ein mehr oder weniger geschlossendes Entwicklungsteam. Dieses nimmt neue Entwickler mit bedacht auf und "integriert" diese, aber es ist nicht so offen oder frei, dass Entwickler im Wochenrythmus beliebige ausgetasucht werden können. Das hat Vor und Nachteile, worauf ich nun aufgrund der länge nicht eingehe (im Rückblick auf eMules bsiherigen Werdegang meine ich jedoch dass es keine schlechte Wahl war)
Falls du ein kompletten Wechsel des Teams verschlägst, so wäre dies das gleiche wie ein Fork, was jedes Team was sich zusammenfindet jederzeit tun kann.
Full ACK. Mir ist durchaus bekannt das im eMule Team nur ausgewählte Programmierer landen. Anders als das bei vielen Open Source Projekten der Fall ist, wo in der Regel diejenigen in das Team aufgenommen werden die wesentlichen Code beisteuern. Und das kann sich bei diesen Projekten schnell ändern. Ich möchte auch keine Debatte über den Organisationsstil anstossen, da ich die Arbeit die bisher geleistet wurde wertschätze und alles Vor- und Nachteile hat.
ZITAT(Some Support @ Jun 22 2007, 11:50 PM) [snapback]895199[/snapback]
Ohne Zweifel wird das Konzept von P2P wie es heute existiert zu einen Zeitpunkt in der Zukunft veraltet sein - so geht es jedem Konzept. Falls du jedoch direkt auf eMule als Clienten für das ED2k-netzwerk anspielst, sehe ich im Moment nicht welcher andere Client für ED2k bessere Ansätze hat die eMule ablösen würden.
EMule erfreut sich immer noch großer Beliebtheit und Neuerungen, wie EncryptedDatagramSocket bzw. EncryptedStreamSocket haben eMule auch auf veränderte Rahmenbedingungen (ISP Drosselungen) vorbereitet. Ich würde es nur als Verlust empfinden wenn man aufgrund von mangelnder Motivation die Entwicklung des Clienten nichtmehr in dem gewünschten Umfang nachkommen würde.
EMule ist ein sehr funktionaler Client und er nutzt die Technologie des TCP/IP exzellent und effizient aus. Daher sehe ich das Konzept diser Form von P2P vorerst nicht in Gefahr. Zumal mit Kademlia auch die Dezentralisierung gut umgesetzt wurde. Jedenfalls war es sehr angenehm diesbezüglich von einem involvierten Entwickler einen Statusfeedback zu erhalten. Danke!